Buskeismus


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Andreas Buske - Porträt

von Rolf Schälike - März 2005 ....

 

Andreas Buske                         

Schulterlange, bis zu den Armen reichende graue, lässig gekämmte Haare.

Verschmitzt lächelnd bzw. ausdruckslos mit auf die Nasenspitze gerutschter Brille die Kläger und Beklagten betrachtend, schaut er manchmal über den Brillenrand hinweg in die Akten. Schaut er länger in die Akten, schiebt er die Brille nach oben über seinen Haaransatz.

Nicht fett, nicht schmächtig.
Nicht unter vierzig, nicht über sechzig.
Jetzt wissen wir es - Jahrgang 1955.

Im Telefonbuch nicht auffindbar. Im Internet gibt es nichts Privates.

Wir kennen nur einige seiner Schüler und Rechtsanwälte aus Prozessen des Landgerichts Hamburg vor der Zivilkammer 24.

Es würde uns nicht wundern, wenn sich unsere Phantasien bewahrheiten, und:

  • er ein geringeres Ansehen als sein Vorgänger (Wolfgang Neuschild) besitzt und sich deswegen neu profilieren muss
  • er die ´68er-Bewegung nicht verschlafen hat
  • er gern Veranstaltungen der Altonaer "Fabrik" besucht
  • .....

Wir hörten nur, dass er früher einmal Amtsrichter für Familiensachen im Amtsgericht Hamburg-Altona gewesen war.

Diese Information wurde nicht geprüft. Ebenso gut kann sie falsch sein.
Wir glauben an die Richtigkeit. Als Familienrichter müsste er nämlich viel mitbekommen haben von Schmutz, Ekel, Hass: plausible Erklärung: die Arbeitsweise der Pressekammer Hamburg: besonders.

März 1996 war er Richter am Hanseatischen Oberlandesgericht (Hamburg) beim 7. Zivilsenat und entschied in den Gysiprozessen für Gysi.
Das ist der Senat des HasnOLG, welcher heute die Berufungen gegen die Entscheidungen der Zivilkammer 24 des Landgerichts Hamburg, dessen Vorsitzender Richter Andreas Buske ist, verhandelt.

Seit 06.04.2000, jeden Freitag ist Andreas Buske Vorsitzender Richter am Landgericht Hamburg - ab 9:30 im Landgericht Hamburg, Sievekingplatz 1, Raum  B335, Anbau (früher 833) im Robe mit weißer Krawatte als Richter zu bewundern.
Mit oft gut einem Dutzend Verhandlungen bezüglich des Missbrauchs deutscher Sprache, welche er freitags bis in den späten Nachmittag durchzieht, beweist dieser distinguierte Vorsitzende erstaunliches Durchhaltevermögen.

Beleidigung, Verleumdung, üble Nachrede, fiktive Lizenzgebühren, Entschädigung, Ordnungsstrafe sind Gegenstand seiner Verhandlungen, sogar bis zum Eingriff ins Persönlichkeitsrecht der Selbstdarstellung.

Seine Urteile scheinen im Wesentlichen festzustehen schon vor der Verhandlung.

Unsererseits ungeprüft erfahren wir auch, dass er sich nachmittags als "auffällige Gestalt" in einer Kneipe am Rande des Hamburger Karolinenviertels (...) "durch die Stuhlreihen zwängte", und zwar von Matthias Küntzel in "Tag Watzal! Darf ich Sie Antisemit nennen?" .

Welches Auto er fährt, ist ihm nicht wichtig.

Zitate aus der Presse                         

  • Anwalt Sedelmeier kennt Richter Buske von all den Casiraghis, Feldbuschs und Bohlens. (Quelle: Der Spiegel ONLINE)
  • Richter Buske strahlt trotzdem, schließlich ist sein Saal voll besetzt und draußen stehen noch viel mehr Kameraleute und Fotografen, die nicht reindürfen. (Quelle: Der Spiegel ONLINE)
  • Richter Buske ließ jedoch erkennen, dass er zusätzliche Recherchen vermisst und sprach von einer rechtswidrigen Veröffentlichung. (Quelle: Der Spiegel ONLINE)
  • "Darum hat die Senatorin aber nicht bewusst gelogen", so Buske. (Quelle: DIE WELT 2001)
  • Sein Urteil über diese und andere relativ langweilige Fragen wird Richter Buske am 17. Mai um 9.25 Uhr verkünden. (Quelle: Süddeutsche Online)
  • Weshalb der - langlockige - Richter Buske sich wiederum wundert, "dass alle nur auf die Haare gucken und nicht auf die Inhalte". (Quelle: Süddeutsche Online)
  • Buske analysierte, daß Blätter von Maulbeerbäumen 32 000 Piko-Curie Strontium pro Kilogramm enthielten - ein über 4 000faches über der Trinkwassergrenze. (Quelle: Junge Welt 1999)
  • Die Kammer neige dazu, in dem strittigen Zitat Westerwelles eine Tatsachenbehauptung und keine Meinungsäußerung zu sehen, sagte der Vorsitzende Richter Andreas Buske am Freitag bei der mündlichen Verhandlung. (Quelle: FAZ)
  • Der Vorsitzende Richter Buske sagte, das Gericht müsse sich an einem durchschnittlichen Leser orientieren. (Quelle: FAZ)
  • Nein, sagt der Kanzler und hat die Frage dem Hamburger Landgericht übergeben, wo der Richter Andreas Buske (seinerseits "langlockig", so die SZ) am 17. Mai darüber befinden wird, ob die Agentur ddp, die verbreitet hatte, Schröder lasse färben, einen "uneingeschränkten Widerruf" leisten muss. (Quelle: ZEIT)
  • Deren Vorsitzendem, Andreas Buske, eilt der Ruf voraus, er lege das Gesetz zur Pressefreiheit restriktiv aus. Beispiele bietet die Homepage www.buskeismus.de . Der Begriff "Buskeismus" hat sich in juristischen Kreisen als Synonym für Faktenhuberei etabliert. Es war Buske, der einer Nachrichtenagentur untersagte, zu behaupten, der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder habe sich die Haare gefärbt. (Quelle: FR)
  • Der Vorsitzende Richter Andreas Buske verlas das Urteil, das zwei Punkte umfasste: Zum einen bestätigte er die einstweilige Verfügung gegen FDP- Chef Guido Westerwelle, zum anderen übertrug er ihm die weiteren Kosten des Verfahrens. „Eigentlich begründen wir zivilrechtliche Urteile nicht“, erklärte der Richter mit der langen grauen Haarpracht und den Lederbändchen am Handgelenk. Doch angesichts des großen Medieninteresses wolle er doch noch ein paar Sätze anfügen. (Quelle: Der Tagesspiegel)
  • Andreas Buske, Vorsitzender Richter der Zivilkammer 24 des Landgerichts Hamburg, brach die Vorführung nach 59 Minuten ab. (Quelle: WELT)
  • Es wäre ein Leichtes, zu überprüfen, ob Zeitsprung Recht hat - anhand des fertigen Films. Doch diese Mühe machte sich Andreas Buske, Vorsitzender Richter der Zivilkammer 24 des Hamburger Landgerichts, bei der Anhörung im vergangenen Juli nicht. Von den 180 Minuten der fertigen Schnittfassung sah er sich ganze 59 Minuten an.  (Quelle: WELT)
  • Bei der Abwägung der kollidierenden Grundrechte habe sich das Persönlichkeitsrecht gegenüber der Kunstfreiheit durchgesetzt, begründete Richter Andreas Buske das heutige Urteil. (Quelle: Der Spiegel ONLINE)
  • Richter Buske hatte laut "SZ" zunächst dafür plädiert, in Vor- und Nachspann des Films explizit auf den fiktionalen Charakter der Handlung hinzuweisen, prallte mit seinem Kompromissvorschlag bei den klagenden Parteien jedoch ab. (Quelle: Der Spiegel ONLINE)
  • Hätte sich der Vorsitzende Richter des Hamburger Landgerichts, Andreas Buske, mit seinen nun weitgehend kassierten Entscheidungen durchgesetzt, hätte es in Zukunft düster ausgesehen für fiktionale TV-Produktionen, die historische Ereignisse mit Personen der Zeitgeschichte als Basis benützen. (Quelle: Der Spiegel ONLINE)
  • Buske hatte entschieden, dass Abweichungen von der historischen Wahrheit von Betroffenen "nur noch in Ausnahmekonstellationen" hinzunehmen seien. (Quelle: Der Spiegel ONLINE)
  • Kurz, es geht um das Spannungsfeld zwischen Meinungsäußerung und Tatsachenbehauptung, wie es der Vorsitzende Richter Andreas Buske formuliert, ein Mann mit imposantem Wallehaar.  (Quelle: Der Tagesspiegel)
  • "Das sind pointierte Meinungsäußerungen, die keineswegs eine Schmähung und Diffamierung darstellten", meint Richter Andreas Buske: "Damit ist nicht gesagt, ob sie richtig sind." (Quelle: taz)
  • "Warum mögen sich eigentlich Baumann und Franke nicht", fragt der Vorsitzende Richter Buske, um kurze Zeit später zu vermuten: "Das hängt wohl auch mit der Zahnpasta zusammen." (Quelle: Der Tagesspiegel)
  • "Wir meinen, dass die beklagte Seite nicht genügend Substanz hatte, um die Vorwürfe in dem Artikel zu rechtfertigen", erklärte Richter Buske, der einen Urteilsspruch für den 18. Mai angekündigt hat. Auf Grund neuerer Entwicklungen gab der Richter der Steffny-Partei bis zum 27. April Zeit, Beweise für ihre Behauptungen vorzulegen. (Quelle: Der Tagesspiegel)
  • Die Beweislage erlaube es der Kammer nicht, in diesem umfangreichen Streitfall ein Urteil zu fällen, sagte der Vorsitzende Richter Andreas Buske. (Quelle: Abendblatt)
  • Richter Buske hatte in der Verhandlung gesagt, die Frage sei, ob die Registrierung bei der DDR-Staatssicherheit auch bedeute, daß Wallraff willentlich mit der Stasi zusammengearbeitet habe.  (Quelle: Abendblatt)

Links zur Person                         

Andreas Buske äußert sich öffentlich                         

  • http://www.richterverein.de/mhr/mhr071/m07116.htm  - April 2007

    Thema: Die bisherige Diskussion hat zwei unterschiedliche Schwerpunkte: Zum einen geht es um die Beurteilung der Schriften von Konrad Löw, zum anderen um die Frage, ob die Freiheit der Meinungsäußerung in der MHR Grenzen hat oder haben sollte.


    II.
    Sicherlich sind sich alle darüber einig, dass die Mitteilungen des Hamburgischen Richtervereins – so zuletzt Inga Schmidt-Syaßen in MHR Nr. 4/2006 – „Raum für ein breites Meinungsspektrum“ geben sollen. Dann muss dieser Raum aber auch jeder veröffentlichten Meinung gleichermaßen eingeräumt werden. Warum nur musste Helmut Büchels erster Leserbrief zu dem Beitrag Günter Bertrams „Anstand in finsterer Zeit“ (MHR Nr. 2/2006) mit einer ausführlichen – und leider auch belehrenden – redaktionellen Anmerkung (MHR Nr. 3/2006) versehen werden und warum musste seine darauf folgende Antwort (die aus unserer Sicht sehr beachtliche Bedenken formuliert) eingerahmt werden von drei weiteren Beiträgen (MHR Nr. 4/2006), die sich ganz eindeutig gegen die von Büchel geäußerte Auffassung aussprechen und in denen zum Teil ein unannehmbarer Tonfall angeschlagen wird? Wenn nämlich die angebliche „Bevormundung“ durch Büchel und dessen angebliches Verlangen nach Selbstzensur assoziiert wird mit der Unterdrückung sog. „Entarteter Kunst“ im Dritten Reich, wie es Wolfgang Schneider in seinem Leserbrief in der letzten MHR-Ausgabe getan hat, dann ist dies nicht mehr nur polemisch und zugespitzt, sondern gänzlich überzogen und für uns nicht nachvollziehbar. Warum aber druckt man dann einen solchen Leserbrief nicht mit einer eben solchen distanzierenden Anmerkung der Redaktion? Wenn bei Büchels erstem Leserbrief dazu Veranlassung war, dann ja wohl erst recht bei dem Leserbrief von Schneider. So entsteht der unschöne Eindruck, dass die Redaktion meint, Büchels Kritik beständig widerlegen zu müssen, obwohl der Richterverein nach unserem Verständnis kein Tendenzbetrieb ist. Wir hätten uns jedenfalls von unserem Richterverein gewünscht, dass er nicht wiederholt meint, sich auf eine Seite schlagen zu müssen, sondern auch provokant formulierte kritische Fragen an die Adresse des Vereins kommentarlos abdruckt und eine Bewertung seinen Mitgliedern überlässt. Und wir glauben auch, dass dies dem von der neuen Ehrenvorsitzenden Inga Schmidt-Syaßen formulierten Ziel, einem möglichst breiten Meinungsspektrum in den MHR Raum zu geben, besser gedient hätte. 
    Anne Meier-Göring,  Andreas Buske, Joachim Zink

Befangenheits-Beschlüsse                               

324 O 886/06 vom 11.04.2007 - Befangenheitsantrag gegen Richter Andreas Buske, Dr. Korte und Zink wird bestätigt.

7 W 47/07 (324 O 885/06) vom 24.07.07 - Befangenheitsantrag gegen Richter Andreas Buske, Dr. Korte und Zink wird bestätigt.

Herkunft des Namens Buske                               

In Richthofens Wörterbuch (sv bostigia verheirathen verehelichen) findet sich als neufriesischee Wort aufgeführt “boask”, ehelich. Aber damit ist hier nichts zu machen. Wahrscheinlich ist “Buske” eine Diminutivform von dem ostfriesischen “Buse”, welches, wie sonst Butz Butze, einen Kobold bezeichnet, wie denn jene Form bei Kobolden öfter angewandt wird so z B Wolterken Eckerken im Niederländischen “Butke”, Popanz. Demnach würde Buske eigentlich ein Spottname sein der dann aber als Eigenname verwandt wäre wie als solcher “Buse” (Name einer Abmahnkanzlei) öfter vorkommt. Aber was bedeutet der “Remmer”? Das Wort ist von demselben Stamme wie Reinhart Reineke abzuleiten nämlich dem gothischen ragin consilium und ausserdem mär berühmt und lautet eigentlich Raginmar Reinmar. Da in dem Namen des Fuchses Reinhart besonders der Begriff der Rath gebenden Klugheit liegt so wird das Wort Remmer ursprünglich etwas ähnliches bedeuten. Sollte es mm wie Reineke appellativisch einen klugen Menschen bezeichnen können. Wird Buske in dem Liede doch öfter der “lose fogs” genannt. Quelle: Volkmar: Zur Stammes- und Sagengeschichte der Friesen und Chauken, Aurich: 1867, 42f

Das kommentierte Lied auf S. 41:

1 Büske di Hemmer di löse mön di lose mön di frtde stn wuf wol sogen iere wol sogen ier ün do di sogen ier ume weiren noch fride hie noch fride hie
2 Büske di Remmer du lose m6n du löse fogs om dinetwillen so küm ik hade so küm ik hade krieg ik van diner haun trowe nat so sterf ik doude so sterf ik doude
3 Di häne wol oppe den ricke sät jü krede dervon noch küm Büske di Remmer di löse mön di löse fogs en fride sin wuf wol sogen ie re met gröte fiere met gröte fiere
4 Di oghse wol oppe di stalle staun jü bölkte darvon om dinetwillen so küm ik hade so küm ik hade krieg ik van diner haun trowe nat so sterf ik doude so sterf ik doude
5 Die katte wol oppe di önneke sät jü maude dervonv noch quid Büske di Remmer di löse mön di löse fogs om dinetwillen so küm ik hade so küm ik hade
6 Di hüne wol oppe di schinne stunt jü bilde dervon om dinetwillen so küm ik hade so küin ik hade krieg ik van diner haun trowe nat so sterf ik doude so sterf ik doude
7 Di düfc wol uppe den bocke sät ha hu hu hu ha noch küm Büske di Remmer di löse mön di löse fogs un quid om dinetwillen so küm ik hade so küm ik hade
8 Her Büske di Remmer du löse mön du löse fogs du hast mi bedrogen du hast mi vorlogen du löse oghs krieg ik van diner haun trowe nat so sterf ik doude so sterf ik doude

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Demütigungen sowie Hoffnungslosigkeit tragen dazu bei, Extremismus zu fördern.

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Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 07.07.08
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